Flämische Bilderchronik Philipps des Schönen

Flämische Bilderchronik Philipps des Schönen

Bibliografische Details

Alternativ-Titel: Flemish Chronicle of Philip the Fair, Chroniques abrégées des Anciens Rois et Ducs de Bourgogne, La Chronique flamande de Philippe le Beau
Art: Handschrift auf Pergament
Datum: Ca. 1485–1490
Epoche: Spätes Mittelalter und jünger
Genre: Chroniken / Geschichte / Recht
Herkunft: Belgien
Format: 30 Seiten / 23,0 × 17,0 cm
Stil: Gotisch
Sprache: Französisch
Buchschmuck: 11 ganzseitige Miniaturen und mehrere größere und kleinere Initialien
Verlag: Quaternio Verlag Luzern – Luzern, 2015
Einband/Material: Einband aus altarosa-farbenem Samt, geschmückt mit acht Zierecken aus filigran patiniertem Messing, zwei Medallions, und drei vergoldete Titelschilder auf dem Buchrücken Schuber aus Acrylglas
Schrift: Gotische Kursive
Inhalt: Bildgeschichte des burgundisches Herzogtums mit kurzen Textpassagen als Lehrbuch für Philipp den Schönen zu Kinderzeiten
Limitierung: 680
  • Kurzbeschreibung
  • Beschreibung

Kurzbeschreibung

Ein prachtvoll bebildertes Lehrbuch für den späteren Herzog: Die schillernd erzählte Geschichte des Herzogtums Burgund für den jungen Philipp den Schönen.

Diese schillernde Bildgeschichte des burgundischen Herzogtums entstand wohl zwischen 1485 und 1490 und war als Lehrbuch für Philipp den Schönen (1478–1506) gedacht. Der zukünftige Herzog von Burgund und der erste Habsburger, der in Spanien König wurde, sollte anhand der prachtvollen Portraits seiner Vorfahren die Bedeutung seiner Familie erlernen. Zum besseren Verständnis gab es zu den elf ganzseitigen Miniaturen und den zahlreichen größeren und kleineren Initialen kurze Textpassagen, welche die notwendigen Erklärungen lieferten. Der dekorative und ausdrucksstarke Buchschmuck stammt von dem sogenannten Meister der Trivialen Köpfe, der als Assistent des berühmten Meister Edward IV. in Brügge eine florierende Werkstatt betrieb. Diese schillernde Bildgeschichte des burgundischen Herzogtums entstand wohl zwischen 1485 und 1490 und war als Lehrbuch für Philipp den Schönen (1478–1506) gedacht. Der zukünftige Herzog von Burgund und der erste Habsburger, der in Spanien König wurde, sollte anhand der prachtvollen Portraits seiner Vorfahren die Bedeutung seiner Familie erlernen. Zum besseren Verständnis gab es zu den elf ganzseitigen Miniaturen und den zahlreichen größeren und kleineren Initialen kurze Textpassagen, welche die notwendigen Erklärungen lieferten. Der dekorative und ausdrucksstarke Buchschmuck stammt von dem sogenannten Meister der Trivialen Köpfe, der als Assistent des berühmten Meister Edward IV. in Brügge eine florierende Werkstatt betrieb. Die Flämische Bilderchronik Philipp des SchönenEines der wenigen illuminierten Kinderbücher entstand etwa zwischen 1485 und 1490 im belgischen Brügge. Die farbenprächtige Bildgeschichte des burgundischen Herzogtums mit kurzen Textpassagen entstand als Lehrbuch für den damals wohl sieben-jährigen Philipp den Schönen (1478–1506). Er sollte später als erster Habsburger König von Spanien werden und über die Königreiche Kastilien und León herrschen. Die lebendigen und bunten Bilder der 30-seitigen Handschrift führten ihm schon früh die Bedeutung seiner Familien vor Augen. Den Auftakt für die elf ganzseitigen Miniaturen und zahlreichen größeren und kleineren Initialen gibt ein Portrait vom Autor des Textes, bei dem es sich vermutlich um Philipps Lehrer, den Chronisten und Dichter, Olivier de la Marche handelt. Herzogliche MiniaturenInhaltlich behandelt die Handschrift die Zeitspanne vom 14. Jahrhundert bis zu den Jahren nach 1482. Anzutreffen sind dabei nicht nur pompöse Portraits von legendären Königen wie Stephanus von Burgund (1065–1102), von historischen Figuren wie Karl der Große, oder von Maria Magdalena, die den ersten burgundischen König taufte. Zu diesen Bildnissen gesellen sich zahlreiche anschauliche Szenen, die sich vor einer Kulisse aus imposanten Stadtarchitekturen und weitläufigen Flusslandschaften abspielen. Ein Meisterwerk der Genter-Brügger SchuleDie wohlhabenden Handelsstädte von Flandern zogen viele Künstler und Miniaturmaler an, sodass in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts hochtalentierte Maler in Brügge und Gent arbeiteten. Im Umfeld dieser sogenannten Genter-Brügger Schule, welche die künstlerische Szene dominierte, betrieb der Meister der Trivialen Köpfe als Assistent des Meisters Edward IV. eine blühende Werkstatt in Brügge. Er ist der Verantwortliche für die herrlichen fantasievollen Miniaturen der Bilderchronik von Philipp dem Schönen. Prunkvolle Chronik für schlechte ZeitenBei solch leuchtenden Darstellungen kommt man kaum auf die Idee, dass sich die Herzöge von Burgund in der Zeit ihrer Entstehung bereits in der Periode des Niederganges befanden und sich die Jahre des Prunkes zurücksehnten, die sie so mannigfaltig abbilden lassen. Innerhalb nur eines Jahrhunderts erschufen sie ihr Herzogtum, das plötzlich mit dem Tod von Karl dem Kühnen im Jahr 1477 enden sollte. Eines der wenigen illuminierten Kinderbücher entstand etwa zwischen 1485 und 1490 im belgischen Brügge. Die farbenprächtige Bildgeschichte des burgundischen Herzogtums mit kurzen Textpassagen entstand als Lehrbuch für den damals wohl sieben-jährigen Philipp den Schönen (1478–1506). Er sollte später als erster Habsburger König von Spanien werden und über die Königreiche Kastilien und León herrschen. Die lebendigen und bunten Bilder der 30-seitigen Handschrift führten ihm schon früh die Bedeutung seiner Familien vor Augen. Den Auftakt für die elf ganzseitigen Miniaturen und zahlreichen größeren und kleineren Initialen gibt ein Portrait vom Autor des Textes, bei dem es sich vermutlich um Philipps Lehrer, den Chronisten und Dichter, Olivier de la Marche handelt. Inhaltlich behandelt die Handschrift die Zeitspanne vom 14. Jahrhundert bis zu den Jahren nach 1482. Anzutreffen sind dabei nicht nur pompöse Portraits von legendären Königen wie Stephanus von Burgund (1065–1102), von historischen Figuren wie Karl der Große, oder von Maria Magdalena, die den ersten burgundischen König taufte. Zu diesen Bildnissen gesellen sich zahlreiche anschauliche Szenen, die sich vor einer Kulisse aus imposanten Stadtarchitekturen und weitläufigen Flusslandschaften abspielen. Die wohlhabenden Handelsstädte von Flandern zogen viele Künstler und Miniaturmaler an, sodass in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts hochtalentierte Maler in Brügge und Gent arbeiteten. Im Umfeld dieser sogenannten Genter-Brügger Schule, welche die künstlerische Szene dominierte, betrieb der Meister der Trivialen Köpfe als Assistent des Meisters Edward IV. eine blühende Werkstatt in Brügge. Er ist der Verantwortliche für die herrlichen fantasievollen Miniaturen der Bilderchronik von Philipp dem Schönen. Bei solch leuchtenden Darstellungen kommt man kaum auf die Idee, dass sich die Herzöge von Burgund in der Zeit ihrer Entstehung bereits in der Periode des Niederganges befanden und sich die Jahre des Prunkes zurücksehnten, die sie so mannigfaltig abbilden lassen. Innerhalb nur eines Jahrhunderts erschufen sie ihr Herzogtum, das plötzlich mit dem Tod von Karl dem Kühnen im Jahr 1477 enden sollte.

Erkunden Sie die Geschichtssammlung, nach der Sie gesucht haben.

Wir laden Sie ein, die wunderbare Welt der Kunst und Faksimiles mit HKS – Historische Kunstsammlung zu erkunden. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess und teilen mit Begeisterung unsere Leidenschaft für Kunst. Lassen Sie sich von unserer beeindruckenden Auswahl verzaubern und entdecken Sie die Schönheit dieser einzigartigen Werke. Bei Fragen oder Anliegen stehen Ihnen unsere freundlichenTeammitglieder jederzeit gerne z

Lesen Sie, wie unsere Käufer und Verkäufer von der professionellen Vermittlung und den reibungslosen Transaktionen profitieren.

Der Verkauf meiner Familienbibliothek war für mich auch emotional ein großer Schritt. Das Team hat mit viel Einfühlungsvermögen und gleichzeitig höchster Professionalität gearbeitet. Die Vermittlung verlief reibungslos – danke dafür!

    Anna S.

    Als Wissenschaftler war ich auf der Suche nach einem bestimmten Konvolut historischer Lexikotheten. Das Büro konnte mir in kürzester Zeit einen Kontakt herstellen – diese Netzwerke sind Gold wert.

      Tobias W.

      Im Gegensatz zu vielen anderen Vermittlungsstellen hat man hier echtes Gespür für den bibliophilen Wert ganzer Sammlungen. Der Verkauf lief schnell, transparent und zu einem fairen Preis.

        Lena H.

        Ich war überrascht, wie schnell ein Käufer für meine Sammlung historischer Faksimiles gefunden wurde. Besonders gefallen hat mir die Diskretion und die klare Kommunikation.

          Markus K.

          Ich arbeite seit Jahren im Antiquariatshandel und schätze dieses Büro besonders wegen seiner tiefen Marktkenntnis und seines Netzwerks. Hier wird nicht gestreut, sondern gezielt vermittelt.

            Julia B.

            Viele sehen in Sammlungen nur ihren materiellen Wert. Hier aber wird jede Bibliothek als kulturelles Ganzes betrachtet. Das spürt man im Umgang, in der Beratung und in der Sorgfalt der Vermittlung.

              Sebastian V.

              Ich wollte meine Sammlung nicht zerstückeln lassen – das war mein Hauptanliegen. Das Büro hat mir geholfen, einen Händler zu finden, der die Bibliothek geschlossen übernommen hat. Besser hätte es nicht laufen können.

                Katharina A.

                Als Händler bin ich auf spezialisierte Bestände angewiesen. Das Vermittlungsbüro liefert nicht nur Mengen, sondern Qualität. Die zuletzt vermittelte Sammlung war inhaltlich wie formal hervorragend gepflegt.

                  Jonas M.

                  Ich arbeite seit Jahren mit dem Büro zusammen. Die Kommunikation ist klar, die Prozesse sind effizient, und vor allem: Die vermittelten Sammlungen sind durchdacht kuratiert – keine Streuware, sondern bibliophile Schätze.

                    Philipp N.

                    Als Händler erlebt man oft entweder Chaos oder Bürokratie. Dieses Büro aber hat die perfekte Mischung aus Fachkenntnis, Diskretion und Zielstrebigkeit. Ich habe bereits mehrfach über sie gekauft – mit bestem Ergebnis.

                      Daniel S.

                      Ich kaufe nicht oft, aber wenn, dann gezielt. Die vom Büro vermittelten Sammlungen waren bislang stets von hoher Qualität – sowohl hinsichtlich Zustand als auch Struktur. Man merkt: Hier arbeitet ein Team mit echter Bibliotheksleidenschaft.

                        Sophie B.

                        Was mir besonders gefällt: Das Büro versteht, was Händler suchen – nicht nur Einzelstücke, sondern sinnvolle Konvolute. Ich habe zwei komplette Lexikotheken übernommen, die perfekt in mein Portfolio passen.

                          Daniel S.

                          Viele Vermittler bieten alles an, was irgendwo verfügbar ist. Hier wird ausgesucht und geprüft. Die Bestände, die ich vermittelt bekam, waren vollständig, gepflegt und bibliographisch dokumentiert – genau mein Anspruch.

                            Miriam K.

                            Scroll to Top

                            Werk anfragen: Flämische Bilderchronik Philipps des Schönen