Das Gebetbuch der Hochfeste

Das Gebetbuch der Hochfeste

Bibliografische Details

Alternativ-Titel: Prayerbook of the Holy Festivals, Missale Remense, Missale aus Reims, Missal of Reims, Misal de Reims
Art: Handschrift auf Pergament
Datum: 1285–1297; 15. Jahrhundert
Epoche: Spätes Mittelalter und jünger
Genre: Liturgische Handschriften
Herkunft: Frankreich
Format: 672 Seiten – 23,3 × 16,2 cm
Stil: Gotisch
Sprache: Latein
Buchschmuck: 105 Miniaturen, die meisten von ihnen ganzseitigen; 32 historisierte Initialen; 24 Medaillons
Vorbesitzer: Peter Dubrovsky
Schrift: Gotische Textualis Formata
Inhalt: Messbuch
  • Kurzbeschreibung
  • Beschreibung

Kurzbeschreibung

Das „Gebetbuch der Hochfeste“ ist ein eindrucksvolles Beispiel eines beleuchteten Manuskripts der französischen Hochgotik. Es wurde in Frankreich zwischen 1285 und 1297 produziert und ist ist eine religiöse Handschrift. Die Gottesdienstfeier in der Gemeinde Saint Nacasio basierte darauf.

Das „Gebetbuch der Hochfeste“ ist ein beeindruckendes Beispiel für ein illuminiertes Manuskript aus der französischen Hochgotik, das zwischen 1285 und 1297 in Frankreich hergestellt wurde. Es diente als Grundlage für die Feier des Gottesdienstes in der Gemeinde Saint Nacasio. Dieses prächtige Messbuch zeichnet sich durch seine aufwendig gestalteten, ganzseitigen Miniaturen in lebhaften Farben und mit Verzierungen aus kostbarem Gold aus. Das Werk befindet sich heute in der russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg und zählt zu den schönsten und prunkvollsten Messbüchern des Mittelalters. Es enthält Gebetstexte für die gemeinschaftliche Messe und diente auch als Kalendarium für die Feiertage im Kirchenjahr. Mit über 100 ganzseitigen Miniaturen und Goldverzierungen stellt es einen Höhepunkt der Buchmalerei in Westeuropa gegen Ende des 13. Jahrhunderts dar.

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