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Boccaccios Dekameron
Boccaccios Dekameron
Bibliografische Details
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Kurzbeschreibung
Eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur in einer herrlichen Handschrift des 15. Jahrhunderts: die berühmte Novellensammlung des Decamerone von Giovanni Boccaccio aus der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde von Laurent de Premierfait ins Französische übersetzt und mit wunderbaren Miniaturen illustriert. Vermutlicher Auftraggeber war Philipp der Gute, Herzog von Burgund und Liebhaber prächtiger Handschriften. Guillebert de Mets kopierte den Text und lies ihn von seinem berühmten Miniaturisten, dem Meister des Guillebert de Metz, und dem Meister von Mansel herrlich ausstatten. Die Miniaturen gehören zu den schönsten flämischen Kunstwerken jener Blütezeit der Buchmalerei und machen die französische Ausgabe von Boccaccios Decamerone zu einem wahren Schatz für Liebhaber prachtvoller Handschriften! Eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur in einer herrlichen Handschrift des 15. Jahrhunderts: die berühmte Novellensammlung des Decamerone von Giovanni Boccaccio aus der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde von Laurent de Premierfait ins Französische übersetzt und mit wunderbaren Miniaturen illustriert. Vermutlicher Auftraggeber war Philipp der Gute, Herzog von Burgund und Liebhaber prächtiger Handschriften. Guillebert de Mets kopierte den Text und lies ihn von seinem berühmten Miniaturisten, dem Meister des Guillebert de Metz, und dem Meister von Mansel herrlich ausstatten. Die Miniaturen gehören zu den schönsten flämischen Kunstwerken jener Blütezeit der Buchmalerei und machen die französische Ausgabe von Boccaccios Decamerone zu einem wahren Schatz für Liebhaber prachtvoller Handschriften! Boccaccios DekameronEines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur in einer herrlichen Handschrift des 15. Jahrhunderts: die berühmte Novellensammlung des Decamerone von Giovanni Boccaccio aus der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde von Laurent de Premierfait ins Französische übersetzt und mit wunderbaren Miniaturen illustriert. Vermutlicher Auftraggeber war Philipp der Gute, Herzog von Burgund und Liebhaber prächtiger Handschriften. Guillebert de Mets kopierte den französischen Text in die wundervolle Handschrift und lies ihn von seinem berühmten Miniaturisten, dem Meister des Guillebert de Mets, und dem Meister von Mansel herrlich ausstatten. Die Miniaturen gehören zu den schönsten flämischen Kunstwerken jener Blütezeit der Buchmalerei und machen die französische Ausgabe von Boccaccios Decamerone zu einem wahren Schatz für Liebhaber prachtvoller Handschriften! Großartige Flämische BuchmalereiPrächtige ornamentale Bordüren rahmen die 790 Seiten der Handschrift, der Text in schwarzer und roter Tinte mit ausschweifender und wunderschön gleichmäßiger Schrift schmückt das ganze Werk. Zahlreiche Schmuck-Initialen, farbig und goldverziert, beleben das Schriftbild. Und die herrlichen Miniaturen jeweils am Beginn der 100 Erzählungen sprechen in ihrer herausragenden künstlerischen Qualität und ihrer bestechenden Originalität für sich. Jeweils in der oberen Bildhälfte findet sich eine figürliche Szene, die den Text illustriert. In wundervollen räumlichen Szenerien agieren zierliche, langgestreckte Figuren mit fließenden Gewändern und aussagekräftiger Mimik und Gestik. Umgeben werden die Miniaturen von überbordenden filigranen Randleisten aus ornamentalem Rankwerk. Diese Bordüren von beeindruckender Originalität und Eindrücklichkeit sind ein Merkmal der großen Kunst des Meisters des Guillebert de Mets. Zwei Meister ihres FachesDie herrlichen Miniaturen und die künstlerische Ausschmückung der Handschrift stammen vom Meister des Guillebert de Mets und vom Meister von Mansel. Beide waren wohl tätig in Gent. Es finden sich in ihren Arbeiten deutliche Hinweise auf ihre flandrische Herkunft. Aber auch Einflüsse aus der französischen und insbesondere der Pariser Buchmalerei werden deutlich. Beide Meister haben sich in zahlreichen qualitätvollen Arbeiten von ihrer Hand verewigt, sowohl in Stundenbüchern als auch in weltlichen Handschriften. Dass die Miniaturen in der französischen Boccaccio-Handschrift von flämischen Meistern stammen, wird auch dadurch deutlich, dass sich auf einigen Seiten der Handschrift Erklärungen der Bildsujets in flämischer Sprache finden. Der Schreiber des Textes war Guillebert de Mets, wie im Kolophon des Buches vermerkt ist. Guillebert de Mets war Schreiber und Kopist und unter anderem für Herzog Philipp den Guten als Bibliothekar tätig. Die erste französische Übersetzung des literarischen MeisterwerksDer französische Text des Decamerone von Boccaccio stammt von Laurent de Premierfait, einem humanistischen Dichter und Übersetzer. Premierfait gehörte zu den besten Übersetzern seiner Zeit, er übersetzte Werke von Aristoteles, Seneca und Cicero und war für König Karl VIII. und Jean Duc de Berry tätig. Das Decamerone übersetzte er, wie in der Handschrift vermerkt wird, vom Jahr 1411 bis zum 15. Juni 1414 ins Französische. Die prachtvolle Handschrift mit seiner Übersetzung wurde in den Jahren 1445–1450 wahrscheinlich für Philipp den Guten (1396–1467), Herzog von Burgund, angefertigt. Bis 1748 befand sich die Handschrift in der Bibliothek der Herzöge von Burgund. Dann wurde sie vom Herzog von Argenson angekauft, der die Handschrift an seinen Neffen, den Marquis de Paulmy, weitergab, dessen Wappen auf dem Einband abgebildet ist. Ein Meisterwerk der WeltliteraturGiovanni Boccaccios (1313–1375) berühmte Novellensammlung gilt seit der Renaissance als ein Meisterwerk. Das Decamerone – übersetzt etwa „Zehn-Tage-Werk“ – entstand um die Mitte des 14. Jahrhunderts. Das Hauptwerk des italienischen humanistischen Dichters hatte einen unüberschätzbaren Einfluss auf die europäische und die Welt-Literatur. Es wurde von bedeutenden Autoren rezipiert und nachgeahmt, etwa von Geoffrey Chaucer, Miguel de Cervantes, Goethe, Shakespeare und Balzac. Bis heute gehört das Decamerone zum Kanon der – italienischen – Literatur. Die Novellensammlung besteht aus 100 Geschichten, laut der Rahmenhandlung erzählt an zehn Tagen von einer Gruppe bestehend aus sieben Frauen und drei Männern. Die Gruppe ist aus Florenz geflohen, wo im Sommer 1348 die Pest wütete. Boccaccio gibt einen wunderbaren Einblick in die Gesellschaft des 14. Jahrhunderts. Mit seinem unterhaltsamen und zugleich lehrreichen Decamerone wurde er zum „Begründer der prosaischen Erzähltradition in Europa“. Eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur in einer herrlichen Handschrift des 15. Jahrhunderts: die berühmte Novellensammlung des Decamerone von Giovanni Boccaccio aus der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde von Laurent de Premierfait ins Französische übersetzt und mit wunderbaren Miniaturen illustriert. Vermutlicher Auftraggeber war Philipp der Gute, Herzog von Burgund und Liebhaber prächtiger Handschriften. Guillebert de Mets kopierte den französischen Text in die wundervolle Handschrift und lies ihn von seinem berühmten Miniaturisten, dem Meister des Guillebert de Mets, und dem Meister von Mansel herrlich ausstatten. Die Miniaturen gehören zu den schönsten flämischen Kunstwerken jener Blütezeit der Buchmalerei und machen die französische Ausgabe von Boccaccios Decamerone zu einem wahren Schatz für Liebhaber prachtvoller Handschriften! Prächtige ornamentale Bordüren rahmen die 790 Seiten der Handschrift, der Text in schwarzer und roter Tinte mit ausschweifender und wunderschön gleichmäßiger Schrift schmückt das ganze Werk. Zahlreiche Schmuck-Initialen, farbig und goldverziert, beleben das Schriftbild. Und die herrlichen Miniaturen jeweils am Beginn der 100 Erzählungen sprechen in ihrer herausragenden künstlerischen Qualität und ihrer bestechenden Originalität für sich. Jeweils in der oberen Bildhälfte findet sich eine figürliche Szene, die den Text illustriert. In wundervollen räumlichen Szenerien agieren zierliche, langgestreckte Figuren mit fließenden Gewändern und aussagekräftiger Mimik und Gestik. Umgeben werden die Miniaturen von überbordenden filigranen Randleisten aus ornamentalem Rankwerk. Diese Bordüren von beeindruckender Originalität und Eindrücklichkeit sind ein Merkmal der großen Kunst des Meisters des Guillebert de Mets. Die herrlichen Miniaturen und die künstlerische Ausschmückung der Handschrift stammen vom Meister des Guillebert de Mets und vom Meister von Mansel. Beide waren wohl tätig in Gent. Es finden sich in ihren Arbeiten deutliche Hinweise auf ihre flandrische Herkunft. Aber auch Einflüsse aus der französischen und insbesondere der Pariser Buchmalerei werden deutlich. Beide Meister haben sich in zahlreichen qualitätvollen Arbeiten von ihrer Hand verewigt, sowohl in Stundenbüchern als auch in weltlichen Handschriften. Dass die Miniaturen in der französischen Boccaccio-Handschrift von flämischen Meistern stammen, wird auch dadurch deutlich, dass sich auf einigen Seiten der Handschrift Erklärungen der Bildsujets in flämischer Sprache finden. Der Schreiber des Textes war Guillebert de Mets, wie im Kolophon des Buches vermerkt ist. Guillebert de Mets war Schreiber und Kopist und unter anderem für Herzog Philipp den Guten als Bibliothekar tätig. Der französische Text des Decamerone von Boccaccio stammt von Laurent de Premierfait, einem humanistischen Dichter und Übersetzer. Premierfait gehörte zu den besten Übersetzern seiner Zeit, er übersetzte Werke von Aristoteles, Seneca und Cicero und war für König Karl VIII. und Jean Duc de Berry tätig. Das Decamerone übersetzte er, wie in der Handschrift vermerkt wird, vom Jahr 1411 bis zum 15. Juni 1414 ins Französische. Die prachtvolle Handschrift mit seiner Übersetzung wurde in den Jahren 1445–1450 wahrscheinlich für Philipp den Guten (1396–1467), Herzog von Burgund, angefertigt. Bis 1748 befand sich die Handschrift in der Bibliothek der Herzöge von Burgund. Dann wurde sie vom Herzog von Argenson angekauft, der die Handschrift an seinen Neffen, den Marquis de Paulmy, weitergab, dessen Wappen auf dem Einband abgebildet ist. Giovanni Boccaccios (1313–1375) berühmte Novellensammlung gilt seit der Renaissance als ein Meisterwerk. Das Decamerone – übersetzt etwa „Zehn-Tage-Werk“ – entstand um die Mitte des 14. Jahrhunderts. Das Hauptwerk des italienischen humanistischen Dichters hatte einen unüberschätzbaren Einfluss auf die europäische und die Welt-Literatur. Es wurde von bedeutenden Autoren rezipiert und nachgeahmt, etwa von Geoffrey Chaucer, Miguel de Cervantes, Goethe, Shakespeare und Balzac. Bis heute gehört das Decamerone zum Kanon der – italienischen – Literatur. Die Novellensammlung besteht aus 100 Geschichten, laut der Rahmenhandlung erzählt an zehn Tagen von einer Gruppe bestehend aus sieben Frauen und drei Männern. Die Gruppe ist aus Florenz geflohen, wo im Sommer 1348 die Pest wütete. Boccaccio gibt einen wunderbaren Einblick in die Gesellschaft des 14. Jahrhunderts. Mit seinem unterhaltsamen und zugleich lehrreichen Decamerone wurde er zum „Begründer der prosaischen Erzähltradition in Europa“.
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