Bußgebetbuch von Albrecht Glockendon

Bußgebetbuch von Albrecht Glockendon

Bibliografische Details

Alternativ-Titel: Prayers of Repentance by Albrecht Glockendon for John II of Palatinate-Simmern
Art: Handschrift auf Pergament
Datum: 1532/1533
Epoche: Spätes Mittelalter und jünger
Genre: Stundenbücher/Gebetbücher
Herkunft: Deutschland
Format: 52 Seiten – 13,8 × 9,9 cm
Stil: Gotisch/Renaissance
Sprache: Latein
Buchschmuck: 9 großformatigen Miniaturen und 19 Initialen, darunter eine historisierte Initiale
Künstler/Schule: Albrecht Glockendon der Jüngere (um 1500–45)
Verlag: Faksimile Verlag, Luzern 2010
Einband/Material: nachgeahmt wurde. Auf Vorder- und Rückseite wurden Goldprägungen angebracht. Der Buchblock ist mit einem dreiseitigen Goldschnitt versehen. Ein handumstochenes Kapitalband schmückt das Buch an Kopf- und Fußschnitt.
Schrift: Nordgotische Textualis Formata Textualis Semiquadrata
Limitierung: 980 Exemplare
  • Kurzbeschreibung
  • Beschreibung

Kurzbeschreibung

Die goldgeschmückte Bibel-Geschichte von König David und Bathseba ist ein später Höhepunkt der Buchmalerei, geschaffen von Albrecht Glockendon. In großen Miniaturen von unvergleichlicher Farbenpracht erzählt sie diese biblische Erzählung auf eindrucksvolle Weise.

Johann II., Pfalzgraf von Simmern (1492–1557), war ein mächtiger Adeliger, der auch ein begeisterter Mäzen der Künste, der unter anderem Bildhauerei förderte und die Einführung des Buchdrucks in Simmern ermöglichte. Gleichwohl gab er eine der letzten wirklich meisterhaften Bilderhandschriften als Geschenk für seinen jüngsten Sohn in Auftrag, die um 1532/33 entstand. Der Text konzentriert sich in erster Linie auf die biblische Geschichte von David und Bathseba und schildert die Ereignisse vom Sündenfall des israelitischen Königs bis zu seiner Erlösung durch Reue. Er wird von 9 großen Miniaturen geschmückt, von denen einige eine ganze Seite einnehmen, sowie von 19 kunstvollen Initialen, darunter eine historisierte. Die alttestamentliche Geschichte wird in die Renaissance überführt, indem die Figuren in der Mode des 16. Jahrhunderts gekleidet sind und die Szenen in zeitgenössischer Architektur angesiedelt werden. Entworfen und illuminiert wurde die prächtige Handschrift von Albrecht Glockendon, einem Abkömmling einer wichtigen Nürnberger Künstlerdynastie. Johann II., Pfalzgraf von Simmern (1492–1557), war ein mächtiger Adeliger, der auch ein begeisterter Mäzen der Künste, der unter anderem Bildhauerei förderte und die Einführung des Buchdrucks in Simmern ermöglichte. Gleichwohl gab er eine der letzten wirklich meisterhaften Bilderhandschriften als Geschenk für seinen jüngsten Sohn in Auftrag, die um 1532/33 entstand. Der Text konzentriert sich in erster Linie auf die biblische Geschichte von David und Bathseba und schildert die Ereignisse vom Sündenfall des israelitischen Königs bis zu seiner Erlösung durch Reue. Er wird von 9 großen Miniaturen geschmückt, von denen einige eine ganze Seite einnehmen, sowie von 19 kunstvollen Initialen, darunter eine historisierte. Die alttestamentliche Geschichte wird in die Renaissance überführt, indem die Figuren in der Mode des 16. Jahrhunderts gekleidet sind und die Szenen in zeitgenössischer Architektur angesiedelt werden. Entworfen und illuminiert wurde die prächtige Handschrift von Albrecht Glockendon, einem Abkömmling einer wichtigen Nürnberger Künstlerdynastie. Bußgebetbuch von Albrecht Glockendon für Johann II. von Pfalz-SimmernDas Bußgebetbuch des einflussreichen Pfalzgrafen Johann II. bietet ein Beispiel für die letzte Hochzeit der Buchmalerei kurz vor dem Aufkommen des Buchdrucks. Es stammt aus der Hand von Albrecht Glockendon, einem Nürnberger Miniaturist und Buchdrucker der Dürerzeit aus einer bekannten Künstlerfamilie. Die beindruckenden Miniaturen behandeln das alttestamentliche Thema des Sünders und Büßers David. Demütige Bußfrömmigkeit in leuchtenden BildernAuf 26 prächtig gestalteten Blättern beinhaltet das private Gebetbüchlein neun ganzseitige Miniaturen, die die Bußpsalmen und Gebete illustrieren. Den Inhalt der Illustrationen bildet die im Mittelalter exemplarische und jedem geläufige Geschichte von David und Bathseba aus dem Alten Testament. Es wird erzählt, wie David durch Sünde und Schuld tief sinkt und dann durch Buße vor Gott wieder an Ansehen gewinnt. Das Davidsthema wurde für die Illustrationen ausgewählt, weil er zum einen als Autor der (Buß-)Psalmen gilt, zum anderen mit seiner Geschichte eindringlich verdeutlicht, wie es auch dem betenden Leser ergehen kann.

Erkunden Sie die Geschichtssammlung, nach der Sie gesucht haben.

Wir laden Sie ein, die wunderbare Welt der Kunst und Faksimiles mit HKS – Historische Kunstsammlung zu erkunden. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess und teilen mit Begeisterung unsere Leidenschaft für Kunst. Lassen Sie sich von unserer beeindruckenden Auswahl verzaubern und entdecken Sie die Schönheit dieser einzigartigen Werke. Bei Fragen oder Anliegen stehen Ihnen unsere freundlichenTeammitglieder jederzeit gerne z

Lesen Sie, wie unsere Käufer und Verkäufer von der professionellen Vermittlung und den reibungslosen Transaktionen profitieren.

Der Verkauf meiner Familienbibliothek war für mich auch emotional ein großer Schritt. Das Team hat mit viel Einfühlungsvermögen und gleichzeitig höchster Professionalität gearbeitet. Die Vermittlung verlief reibungslos – danke dafür!

    Anna S.

    Als Wissenschaftler war ich auf der Suche nach einem bestimmten Konvolut historischer Lexikotheten. Das Büro konnte mir in kürzester Zeit einen Kontakt herstellen – diese Netzwerke sind Gold wert.

      Tobias W.

      Im Gegensatz zu vielen anderen Vermittlungsstellen hat man hier echtes Gespür für den bibliophilen Wert ganzer Sammlungen. Der Verkauf lief schnell, transparent und zu einem fairen Preis.

        Lena H.

        Ich war überrascht, wie schnell ein Käufer für meine Sammlung historischer Faksimiles gefunden wurde. Besonders gefallen hat mir die Diskretion und die klare Kommunikation.

          Markus K.

          Ich arbeite seit Jahren im Antiquariatshandel und schätze dieses Büro besonders wegen seiner tiefen Marktkenntnis und seines Netzwerks. Hier wird nicht gestreut, sondern gezielt vermittelt.

            Julia B.

            Viele sehen in Sammlungen nur ihren materiellen Wert. Hier aber wird jede Bibliothek als kulturelles Ganzes betrachtet. Das spürt man im Umgang, in der Beratung und in der Sorgfalt der Vermittlung.

              Sebastian V.

              Ich wollte meine Sammlung nicht zerstückeln lassen – das war mein Hauptanliegen. Das Büro hat mir geholfen, einen Händler zu finden, der die Bibliothek geschlossen übernommen hat. Besser hätte es nicht laufen können.

                Katharina A.

                Als Händler bin ich auf spezialisierte Bestände angewiesen. Das Vermittlungsbüro liefert nicht nur Mengen, sondern Qualität. Die zuletzt vermittelte Sammlung war inhaltlich wie formal hervorragend gepflegt.

                  Jonas M.

                  Ich arbeite seit Jahren mit dem Büro zusammen. Die Kommunikation ist klar, die Prozesse sind effizient, und vor allem: Die vermittelten Sammlungen sind durchdacht kuratiert – keine Streuware, sondern bibliophile Schätze.

                    Philipp N.

                    Als Händler erlebt man oft entweder Chaos oder Bürokratie. Dieses Büro aber hat die perfekte Mischung aus Fachkenntnis, Diskretion und Zielstrebigkeit. Ich habe bereits mehrfach über sie gekauft – mit bestem Ergebnis.

                      Daniel S.

                      Ich kaufe nicht oft, aber wenn, dann gezielt. Die vom Büro vermittelten Sammlungen waren bislang stets von hoher Qualität – sowohl hinsichtlich Zustand als auch Struktur. Man merkt: Hier arbeitet ein Team mit echter Bibliotheksleidenschaft.

                        Sophie B.

                        Was mir besonders gefällt: Das Büro versteht, was Händler suchen – nicht nur Einzelstücke, sondern sinnvolle Konvolute. Ich habe zwei komplette Lexikotheken übernommen, die perfekt in mein Portfolio passen.

                          Daniel S.

                          Viele Vermittler bieten alles an, was irgendwo verfügbar ist. Hier wird ausgesucht und geprüft. Die Bestände, die ich vermittelt bekam, waren vollständig, gepflegt und bibliographisch dokumentiert – genau mein Anspruch.

                            Miriam K.

                            Scroll to Top

                            Werk anfragen: Bußgebetbuch von Albrecht Glockendon