Astronomisch-astrologischer Codex König Wenzels

Astronomisch-astrologischer Codex König Wenzels

Bibliografische Details

Alternativ-Titel: Der astronomisch-astrologische Codex König Wenzels IV. von BöhmenAstrologische Handschrift für König Wenzel IV. von BöhmenThe Codex of Astronomy and Astrology of King WenceslasThe Astronomical-Astrological Codex of King Winceslas
Art: Handschrift auf Pergament
Datum: 1400
Epoche: Spätes Mittelalter und jünger
Genre: Astronomie / Astrologie
Herkunft: Böhmen
Format: 106 Seiten / 45,0 × 32,0 cm
Stil: Gotisch
Sprache: Latein
Buchschmuck: 55 Miniaturen, 7 astrologische Figuren, 3 goldene Initialen, 19 historisierte Initialen, 114 Deckfarbeninitialen
Künstler/Schule: Terzysko (Astronom) Wenzels-Werkstätten (Buchmalerei)
Vorbesitzer: König Wenzel IV. von Böhmen
Schrift: Gotische Textualis
Inhalt: Wiedergabe des astronomisch-astrologischen Wissens seiner Zeit mit Sternenauslegungen und -deutungen der bis zum Jahr 1400 bekanntesten Astronomen und Astrologen. Der Codex enthält zudem einen Katalog der Fixsterne nach Al-Sufi.
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Kurzbeschreibung

Entstanden am prächtigen Hof König Wenzels IV. in Prag als Einheit von Wissenschaft, Mythologie und Kunst: Eine faszinierend illuminierte Astronomie- und Astrologiehandschrift in künstlerischer Perfektion

Der Astronomisch-astrologische Codex König Wenzels gilt als überaus kunstvolles Kleinod gotischer Buchmalerei und entstand am prächtigen Hof von König Wenzel IV. von Böhmen (1361–1419), dem ungekrönten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Verfasst wurde die außergewöhnliche Arbeit von Wenzels Hofastronomen Terzysko, der darin auch alte hebräische und persische Traktate aus Antike und Mittelalter verarbeitete. Insgesamt 55 Miniaturen, 7 astrologischen Figuren, 3 Goldinitialen, 114 opake Initialen und 19 historisierten Initialen aus den berühmten Wenzelswerkstätten beschreiben das Wirken der Himmelskörper und beeindrucken durch ihre äußerst feine Ausführung, ihr raffiniertes Kolorit und die reiche Verwendung von Blatt- und Pinselgold. So zeugt die großformatige Handschrift, die zum persönlichen Gebrauch des Königs angefertigt wurde, von der reichen künstlerischen Kultur, die Wenzel an seinem Hof in Prag pflegte und die viele herausragenden Künstler seiner Zeit anzog. Der Astronomisch-astrologische Codex König Wenzels gilt als überaus kunstvolles Kleinod gotischer Buchmalerei und entstand am prächtigen Hof von König Wenzel IV. von Böhmen (1361–1419), dem ungekrönten Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Verfasst wurde die außergewöhnliche Arbeit von Wenzels Hofastronomen Terzysko, der darin auch alte hebräische und persische Traktate aus Antike und Mittelalter verarbeitete. Insgesamt 55 Miniaturen, 7 astrologischen Figuren, 3 Goldinitialen, 114 opake Initialen und 19 historisierten Initialen aus den berühmten Wenzelswerkstätten beschreiben das Wirken der Himmelskörper und beeindrucken durch ihre äußerst feine Ausführung, ihr raffiniertes Kolorit und die reiche Verwendung von Blatt- und Pinselgold. So zeugt die großformatige Handschrift, die zum persönlichen Gebrauch des Königs angefertigt wurde, von der reichen künstlerischen Kultur, die Wenzel an seinem Hof in Prag pflegte und die viele herausragenden Künstler seiner Zeit anzog. Der Astronomisch-astrologische Codex König WenzelsMit dem Aufstieg des Königreichs Böhmen innerhalb des Heiligen Römischen Reiches wurde der Hof in Prag zu einem der prächtigsten in Europa und die Stadt selbst zu einem wichtigen Zentrum der Kunst und des Wissens, das Künstler und Intellektuelle aus der ganzen Welt anzog. Dieses Meisterwerk der gotischen Buchmalerei entstand kurz nach 1400 auf Geheiß des böhmischen Königs und ungekrönten Heiligen Römischen Kaisers Wenzels IV. (1361–1419) für seinen eigenen Gebrauch. Es wurde von einem Künstlerteam in den so genannten Wenzels-Werkstätten unter der Leitung seines Hofastronomen Terzysko geschaffen und stellt eines der schönsten Exemplare der Internationalen Gotik da. Es wird bis in die Hintergründe hinein in meisterhafter Detailtreue präsentiert – einige prächtig gemustert, andere mit schimmerndem Blattgold. Obwohl seine Herrschaft umstritten war, gilt Wenzel als gelehrter Mann, der viele prächtige Handschriften, darunter seine berühmte Wenzelsbibel, in Auftrag gab. Er schuf an seinem Hof eine Atmosphäre der Künste, die einige der besten Künstler aus dem gesamten Heiligen Römischen Reich und ganz Europa anzog. Ein böhmisches MeisterwerkObwohl wesentlich weltlicherer Natur, ist der Codex der Astronomie und Astrologie des Königs Wenzel auch ein Meisterwerk der gotischen Buchmalerei mit unglaublich lebensechten Menschen- und Tierfiguren. Darunter finden sich auch badende Jungfrauen, ein künstlerisches Motiv also, das eng mit dem König verbunden ist und auch in seiner berühmten Bibel auftaucht. Die 106 Seiten umfassende Handschrift ist ein überragendes Zeugnis des goldenen Zeitalters der Buchmalerei in Prag ca. 1400 und beeindruckt mit einem Format von 450 x 320 mm. Der fast schon akademische Begleittext ist eine lateinische Übersetzung arabischer und hebräischer Texte, die mit 55 Miniaturen, 7 astrologischen Figuren, 3 Goldinitialen, 114 opaken Initialen und 19 historisierten Initialen geschmückt ist – wirklich eines Königs würdig. Die wunderschönen Miniaturen stellen sich in die Tradition, die von Al-Sufi (903–986) in seinem Buch der Fixsterne begründet und von zahlreichen anderen prachtvollen Illustrationen weitergeführt wurde. Dieser böhmische Prachtcodex ist ein faszinierendes und vollständiges Kompendium astronomisch-astrologischen Wissens mit verschiedenen Darstellungen und Interpretationen der Sterne der berühmtesten Astronomen und Astrologen der Antike und des Mittelalters. Mit dem Aufstieg des Königreichs Böhmen innerhalb des Heiligen Römischen Reiches wurde der Hof in Prag zu einem der prächtigsten in Europa und die Stadt selbst zu einem wichtigen Zentrum der Kunst und des Wissens, das Künstler und Intellektuelle aus der ganzen Welt anzog. Dieses Meisterwerk der gotischen Buchmalerei entstand kurz nach 1400 auf Geheiß des böhmischen Königs und ungekrönten Heiligen Römischen Kaisers Wenzels IV. (1361–1419) für seinen eigenen Gebrauch. Es wurde von einem Künstlerteam in den so genannten Wenzels-Werkstätten unter der Leitung seines Hofastronomen Terzysko geschaffen und stellt eines der schönsten Exemplare der Internationalen Gotik da. Es wird bis in die Hintergründe hinein in meisterhafter Detailtreue präsentiert – einige prächtig gemustert, andere mit schimmerndem Blattgold. Obwohl seine Herrschaft umstritten war, gilt Wenzel als gelehrter Mann, der viele prächtige Handschriften, darunter seine berühmte Wenzelsbibel, in Auftrag gab. Er schuf an seinem Hof eine Atmosphäre der Künste, die einige der besten Künstler aus dem gesamten Heiligen Römischen Reich und ganz Europa anzog. Obwohl wesentlich weltlicherer Natur, ist der Codex der Astronomie und Astrologie des Königs Wenzel auch ein Meisterwerk der gotischen Buchmalerei mit unglaublich lebensechten Menschen- und Tierfiguren. Darunter finden sich auch badende Jungfrauen, ein künstlerisches Motiv also, das eng mit dem König verbunden ist und auch in seiner berühmten Bibel auftaucht. Die 106 Seiten umfassende Handschrift ist ein überragendes Zeugnis des goldenen Zeitalters der Buchmalerei in Prag ca. 1400 und beeindruckt mit einem Format von 450 x 320 mm. Der fast schon akademische Begleittext ist eine lateinische Übersetzung arabischer und hebräischer Texte, die mit 55 Miniaturen, 7 astrologischen Figuren, 3 Goldinitialen, 114 opaken Initialen und 19 historisierten Initialen geschmückt ist – wirklich eines Königs würdig. Die wunderschönen Miniaturen stellen sich in die Tradition, die von Al-Sufi (903–986) in seinem Buch der Fixsterne begründet und von zahlreichen anderen prachtvollen Illustrationen weitergeführt wurde. Dieser böhmische Prachtcodex ist ein faszinierendes und vollständiges Kompendium astronomisch-astrologischen Wissens mit verschiedenen Darstellungen und Interpretationen der Sterne der berühmtesten Astronomen und Astrologen der Antike und des Mittelalters.

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